Mittwoch, 13. Januar 2010, 20:11 Uhr
Abgelegt unter: Markenführung, Selbstähnliche Markenführung | Tags: Arnd Zschiesche, Büro für Markenentwicklung, Hermès, Hermès Flagshipstore, Luxusmarken, Markensoziologie, Markentechnik, Oliver Errichiello, Shop-Präsentation, tokio, Tokjin Yoshioka
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Die französische Luxusmarke Hermès ist alt: Seit 173 Jahren stellt das Unternehmen zunächst Sattel- und Zaumzeug, heute vor allem Schals, Handtaschen, Schuhe und Schmuck her. Hermès hätte sicherlich die Mittel, um atemberaubende und lifestyleorientierte Kampagnen zu fahren … die Marke konzentriert sich allerdings in ihrer Kommunikation nur auf eines: Auf das Produkt.
Besonders eindrucksvoll wird dies an der Schaufenstergestaltung des Hermès Flagshipstores in Tokio deutlich. Der japanische Performance-Künstler Tokujin Yoshioka gestaltete die folgende Interpretation … einfach, prägnant und markensoziologisch perfekt. Ein per se simples Produkt ist hier das Epizentrum der Aufmerksamkeit.
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Fantastisch, Hermès!
Kommentar von crazykita@aol.com am 14.01.2010 um 20:19Ein zarter Atemhauch lässt das federleichte Seidentuch langsam durch die Luft gleiten… Man spürt beim Betrachten der Schaufenster-Performance förmlich die Sensibilität und Eleganz des Materials und den luxuriösen Charme des Produkts.
Hermès weiß einfach, wie es geht. Oder welche Erklärung lässt sich sonst dafür finden, dass ihre Silkcrowds ausgerechnet auf Sylt gastierten, um die Knotentechnik der angesagten Carrés zu präsentieren? Welch edle Verknüpfung. Seide in der Sansibar. Ich kann mir nicht helfen: “Das will ich auch.”