Marken sind unsterblich: TREETS „war“ da

TREETS war wieder da

 

 

 

 

 

 

Der globale Süßwarenproduzent Mars hat in Deutschland anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Inbetriebnahme des ersten deutschen Nahrunsgmittelswerkes eine Markenikone wiederbelebt: TREETS ist wieder da. Allerdings nur für kurze Zeit, wie die Presseabteilung auf Nachfrage erklärt. Im Sinne einer „Limited Edition“ wurden die einfarbigen Schokolinsen (die sehr wohl in der Hand schmelzen) ab Mitte Juni produziert und anschließend an den Handel geliefert … eine kontinuierliche Produktion ist nicht geplant … betont das Unternehmen sehr gewollt (oder handelt es sich nicht doch um einen Markttest?).

Die große öffentliche Resonanz auf diese kleine Marken-Wiedergeburt macht deutlich, wie tief sich Marken in das Unterbewußtsein verankern – so sehr das allein die Präsenz ein freudiges Wiedererkennen evoziert und eine kostspielige Werbekampagne obsolet macht. Weil Marken soziale Systeme und damit auch kulturelle Phänomene sind, können sie über lange Zeiträume existieren und besitzen einen eigenen Lebenszyklus, der nicht mit der juristischen An- oder Abmeldung im Markenregister korreliert. Das bedeutet: Marken können nicht sterben, sie können höchstens in Vergessenheit geraten. Die (beharrende) Kraft von Marken ist – markentheoretisch betrachtet – nicht im Unternehmen verpolt, sondern befindet sich in den Köpfen der Menschen … Markenkraft besteht solange, wie Menschen mit einem Namen bestimmte Eigenschaften und/oder Erinnerungen konnotieren.

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