Gastbeitrag: 30 MINUTEN MARKENFÜHRUNG MIT ARND ZSCHIESCHE in der AXICA-ARENA

Arnd Zschiesche bei seinem Vortrag in der AXICA-Arena Berlin

Vorurteile haben durchaus etwas Gutes! Das haben wir von Arnd Zschiesche beim „30 Minuten Ideenfrühstück“ zum Thema Markenführung gelernt.

Denn – so Zschiesche – Marke ist „nur“ ein positives Vorurteil innerhalb unserer Kundschaft. Und Zschiesche weiter: „Die Kommunikation einer Marke hat daher die Pflicht, erkennbar typisch aufzutreten und alle Markenvorurteile zu bestätigen. Dies geschieht in starkem Maße durch Wiederholung.“

Andächtig lauschten am Vormittag die Ideenfrühstücker dem Soziologen und Experten für Markenführung im Plenum – und hätten noch stundenlang weiter zuhören können. Denn sein Impuls-Vortrag traf natürlich weit mehr Aspekte als nur die menschlichen Vorurteile. Viele Teilnehmer nahmen im Anschluss die Möglichkeit wahr, sich bei einem leckeren Smoothie oder Kaffee im direkten Gespräch mit Arnd Zschiesche auszutauschen.

Unser Lieblingsmoderator Bernhard Wolff führte  – wie immer – locker und gekonnt durch den Vormittag. Er ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Gästen unser von den Köchen passend konzipiertes Brainfood-Frühstück leidenschaftlich zu würdigen.

Kontakt zu Arnd Zschiesche: www.arndzschiesche.de oder www.buero-fuer-markenentwicklung.com

Arnd Zschiesche und Bernhard Wolff sprechen bei einem Toast miteinander.

AXICA-Arena am Potsdamer Platz

Quelle: https://www.axica.de/news/markenfuehrung.html

Fotos: AXICA/Thomas Rafalzyk

Gastbeitrag: „6. Tafelrunde der Marke“ am 22. November 2018 – Digitale Markenführung

Liebe Freunde der Marke,

Wir blicken zurück auf einen einmaligen Markenabend im Hotel Montana im vergangenen Mai mit Prof. Dr. Alexander Deichsel, dem Begründer der Markensoziologie, der eigens für unsere Tafelrunde der Marke nach Luzern gereist war. Nochmals herzlichen Dank an alle Teilnehmenden.

Gleichzeitig schauen wir voraus und freuen uns auf unsere nächste Tafelrunde der Marke. Mit von der Partie sind wiederum unseren Markenprofis «in Residence»: Dr. Arnd Zschiesche und Professor Dr. Oliver Errichiello. Die beiden sind Gründer und seit 12 Jahren Geschäftsführer des Büro für Markenentwicklung in Hamburg, einer Instanz für die strategische Markenführung auf wissenschaftlicher Basis im deutschsprachigen Raum. Neben ihrer Beratungstätigkeit sind die beiden seit 2012 als Dozenten für Markensoziologie und Brandmanagement an der Hochschule Luzern Wirtschaft sowie der EMBA in Hamburg tätig (Europäische Medien- und Business-Akademie). Gemeinsam hat das Autorenduo bisher 15 Fach- und Sachbücher publiziert, ihr aktuelles Buch, erschienen im Oktober 2018 trägt den Titel „Marke statt Meinung. Die Gesetze der Markenführung in 50 Antworten“ (GABAL Verlag, 2018).

Hier die wichtigsten Eckdaten für die sechste Ausgabe der Tafelrunde der Marke:

Thema:
– Digitale Markenführung
Datum:
– Donnerstag, 22. November 2018
Zeit:
– 17:30 Uhr Apéro / 18:00 Uhr Start Referat / 20:00 Nachtessen
Ort:
– Zunfthaus Pfistern, Kornmarkt 4, 6004 Luzern, Zunftsaal im 2. OG
Kosten:
– Wie bisher CHF 120.- inkl. Begrüßungs-Apéro

Anmeldung:
– Gerade rechtzeitig und passend für unser Thema „Digitale Markenführung“ haben wir auch unsere Anmeldemodalitäten weiter vereinfacht.
– Hier tragt Ihr ganz bequem An-/Abmeldung & Essenspräferenz ein: https://doodle.com/poll/zkz2z73f8kbrm94m

– Wichtig: Begrenzte Teilnehmerzahl bei 32 Personen maximal. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.

Markenfreunde aus eurem Umfeld:
– Markenaffine Freunde aus Eurem Umfeld sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen. Einfach die Einladung weiterleiten.

Wir freuen uns auf Eure Anmeldung und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Nun wünschen wir allen eine schöne Herbstzeit und freuen uns bereits jetzt auf einen weiteren inspirierenden Abend mit Euch.

Liebe Grüsse,
Eure Tafelritter der Marke
Eddy, Peter & Reto

Impressionen der Zusammenkunft im ART DECO Hotel Montana Luzern:

Das Organisationsteam mit den Referenten des Abends.
Unsere drei Gäste der Tafelrunde am 24. Mai 2018.

 

Druckfrisch: Marke statt Meinung. Die Gesetze der Markenführung in 50 Antworten.

Im Oktober 2018 kommt das neue Buch der beiden Geschäftsführer des Büro für Markenentwicklung im GABAL Verlag auf den Markt: Marke statt Meinung. Die Gesetze der Markenführung in 50 Antworten. Warum gute Markenführung nicht Meinung über sondern Wissen um die Marke benötigt.  50 Fragen zur Marke und zur Markenführung, die immer wieder gestellt werden – endlich richtig beantwortet.

Marke statt Meinung. Die Gesetze der Markenführung in 50 Antworten. GABAL Verlag 2018.

INHALT

Marken begleiten uns auf Schritt und Tritt: vom Brotaufstrich zum Frühstück bis zum Smartphone, außer selbstgestrickten Socken ist nichts mehr um uns herum „ungebrandet“. Wir definieren uns automatisch über die Marken, mit denen wir uns umgeben, ob wir es wollen oder nicht. Sogar Dating-Plattformen bieten bereits an, sich potenziellen Partnern über die eigenen „love-brands“ vorzustellen. Kurzum: Marken sind im 21. Jahrhundert absolut überall – genau deshalb haben wir alle eine Meinung dazu. Im Privatleben ist dagegen auch wenig einzuwenden. Wenn es jedoch um Markenführung und Markenpositionierung im Unternehmen geht, dann dürfen persönliche Befindlichkeiten und Gefühle keinen Platz finden. Für den entscheidenden Wirtschaftsfaktor Marke sind individuelle Meinungen oder Emotionen in der Markenführung tödlich! Traurig aber wahr: Marke ist kein demokratisches System.

Warum das so ist? Weil starke Marken, gesunder Markenaufbau, gute Markenführung immer natürlichen Gesetzmäßigkeiten folgt, sagen die Markensoziologen Dr. Arnd Zschiesche und Dr. Oliver Errichiello. Auch die Digitalisierung setzt diese Gesetze nicht außer Kraft, sondern erfordert ihre Durchsetzung noch zwingender. Wer die Regeln nicht kennt und die Grenzen seiner Marke nicht versteht, der zerstört das Vertrauen seiner Kundschaft und verliert sich in Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Ein Fazit der Autoren: Marken werden immer von innen zerstört, niemals von außen.

Zu viel Meinung, viel zu wenig Wissen: In 50 zeitlosen und modefreien Antworten wollen Zschiesche und Errichiello den vom Zeitgeist geprägten Markendebatten Einhalt gebieten. Sie sprechen Klartext, wo sonst nur diffuses Gerede herrscht, liefern Hard Facts, wo sonst nur alternative Fakten zugrunde liegen. Und sie zeigen, warum jede Marke ein soziales Phänomen ist, das wirtschaftliche Auswirkungen hat. Umgekehrt funktioniert es nicht. Wissenschaftlich fundiert und zugleich spannend zu lesen, zeigen die Autoren auf, welchen Naturgesetzen Marken unterliegen und warum die erfolgreiche Markenführung der entscheidende Erfolgsfaktor jedes Unternehmens ist – auch intern.

Hier können Sie hineinlesen: https://www.book2look.com/book/MHjRMgfOm4

Erfahren Sie anhand von australischen Unterhosen, wie wichtig Herkunft für eine Marke ist.

Erfahren Sie am Beispiel deutscher automobiler Ikonenbauer, wie Marke nicht geführt werden darf. 

Erfahren Sie anhand von „Dinner for One“ warum Wiederholung für eine Marke das A&O ist. Und viele viele Beispiele mehr…

Link zum Verlag und zum Buch:

https://www.gabal-verlag.de/buch/marke_statt_meinung/9783956237706

Introduction to Brand Sociology: Brand Management – The Right to Be Dissimilar

Why can strong brands build clienteles, which may last for centuries? Because brands are alliances, time-resistant because they are voluntary alliances. What motivates the individual consumer to join such alliances? The fact that in such economic bodies he can satisfy his desire to be dissimilar. Finally, which  conditions must a company create to make brand configurations   economically successful? It must build non-interchangeable style systems. Three questions on brand sociology – three answers which we shall now address.

„Introduction to Brand Sociology: Brand Management – The Right to Be Dissimilar“ weiterlesen

Was ist eine Marke?

Marken entstehen nicht durch emotionale Werbung, ein schickes Logo und anspruchsvolle Give-aways am Messestand. Ganz im Gegensatz zu der verbreiteten Meinung, Markenführung habe vor allem etwas mit Kreativität und Emotionen zu tun, beruht der wirtschaftliche Erfolg einer Marke auf der Beachtung soziologischer Gesetzmäßigkeiten, die systemisch gesteuert werden können.

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10 Regeln erfolgreicher Markenführung

Durchsetzungsstarke Markenführung basiert in den seltensten Fällen auf einem genialen Einfall. Vielmehr wird konsequent und nach feststehenden Regeln gehandelt, die gezielt einen „guten Namen“ im Bewusstsein der Kundschaft verankern. Dieses Vertrauenskapital erhöht die Wertschöpfung und senkt die Aufwendungen für Marketing, Werbung und PR. Wir möchten Ihnen die entscheidenden Regeln für erfolgreiche Markenführung an die Hand geben.

„10 Regeln erfolgreicher Markenführung“ weiterlesen

Selbstähnliche Markenführung: Prinzen Rolle

Der Markensoziologe bezeichnet das Archiv als „Waffenkammer des Unternehmens“: Dort wo normalerweise alte Unterlagen und alte Mitarbeiter abgelegt werden, befindet sich massenweise kostenloses Kunden-Kaufaktivierungs- und Werbematerial. Meist wird bedauerlicherweise nur zum 10- oder 100-jährigen Betriebsjubiläum irgendjemand zum ernsthaften Suchen/Recherchieren ins Archiv gesendet, weil man ein Sonderheft oder eine Firmenchronik publizieren möchte oder die Mitarbeiterzeitung mal ein paar schöne Schwarz-Weiß-Bilderchen zum Füllen oder Gegenüberstellen Hauptgebäude alt/neu braucht. Dies ist auch per se überhaupt nicht verwerflich, im Gegenteil: Die Historie einer Unternehmung birgt intern höchstes Identifikationspotential und somit soziales Bindungspotential für die gesamte Mitarbeiterschaft.

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Marke als positives Vorurteil

Vorurteile sind schlimm. Nur dumme Menschen haben Vorurteile. Das Vorurteil hat ein echtes Markenproblem: Viele Menschen verachten es, manche unternehmen große Anstrengungen um sich davon frei zu machen. Das alles kommt nicht von ungefähr, das Vorurteil hat in der Menschheitsgeschichte regelmäßig für ungeheure Unmenschlichkeiten gesorgt und tut es bis heute mit grausiger Regelmäßigkeit. Diese Tatsache darf nicht den Blick darauf verstellen, dass das Vorurteil nicht per se ein negatives Vorurteil ist. Die Folgen negativer Vorurteile sind aber deutlich augenfälliger als die Folgen positiver Vorurteile. Ja, tatsächlich existiert in der öffentlichen Debatte das positive Vorurteil überhaupt nicht. Im Allgemeingebrauch und in der Forschung wird es daher primär in seinen negativen Folgen untersucht (hierzu z.B.: Allport, Gordon W.: „Die Natur des Vorurteils“). Für die wissenschaftliche Markenführung ist das positive Vorurteil jedoch maßgeblich.

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Was ist Markensoziologie?

Soziologie ist die Lehre von den sozialen Bündnissen. Eine Marke ist ein soziales Bündnis. Denn Bündnisse gehen Menschen nicht nur mit Menschen ein, sondern auch mit Dingen. Manche werden bewusst gewählt, andere unbewusst. Der starken Marke gelingt es, viele Menschen dauerhaft um ihre Leistung zu bündeln, d.h. sie investieren regelmäßig Geld in das Produkt oder die Dienstleistung. Ob Eckkneipe oder Globalkonzern: Eine Marke beginnt ihr Leben, von dem Moment an, indem sich Kundschaft bildet. Erst mit der daraus resultierenden Absatzgarantie entsteht wirtschaftliche Sicherheit beim Anbieter und somit Markenkraft. Es hat sich innerhalb einer Personengruppe Vertrauen in eine spezifische Leistung gebildet – sie teilt ein positives Vorurteil gegenüber der Markenleistung.

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